Erfunden wurde es von dem Belgier Adolphe Sax um 1840, im März 1846 in Frankreich patentiert. Adolphe Sax wollte ein Holzblasinstrument, das vom Klang zwischen der Klarinette und der Oboe lag. Es sollte auch für die klassische Musik gemacht sein, erlangte seinen Durchbruch aber eher im Jazz, später in der Rock- und Popmusik. Man unterscheidet verschiedene Untergruppen beim Saxophon: Sopra, Alt-, Tenor-, Bariton- und Bass-Saxophon.

Das „ideale“ Alter

Wie alle Blasinstrumente kann auch ein Saxophon ab etwa dem 9. Lebensjahr, manche sagen auch ab dem 11. Lebensjahr erlernt werden. Bei Unsicherheiten, ob die Organe schon genügend ausgebildet sind, empfiehlt es sich, einen Arzt zu fragen. Für Kinder ist das Sopransaxophon allerdings nicht geeignet, da es schwerer zu erlernen ist, es bieten sich eher das Tenor- oder das Altsaxophon an.

Eine Altersgrenze nach oben gibt es keine, es ist möglich, in jedem Alter ein Instrument zu lernen, wer körperlich und mental fit ist, kann Saxophon lernen, auch Senioren! Durch systematisches Vorgehen können Erwachsene – anders als Kinder – sehr gute Fortschritte machen, und es kann sein, dass sie durch strukturierteres Vorgehen schneller lernen als Kinder. Der Geist wird geschult in dem man liest, umsetzt, hört und spielt, zusätzlich lernt man eine neue Sprache, das Notenlesen.

Das richtige Instrument

Für den Anfang empfehlen sich entweder ein Alt- oder ein Tenorsaxophon, da sie einfacher zu spielen sind als Sopran- und Baritonsaxophone. Da ein Saxophon nicht billig ist, kann ein Leihinstrument sinnvoll sein, um zu sehen, ob einem das Instrument auch liegt und zu einem passt. Hat man sich dazu entschieden, kann man sich ein eigenes kaufen. Es sollte allerdings kein Billiginstrument sein, da bei solchen die Intonation nicht richtig und die Verarbeitung mangelhaft ist, was einem die Freude am Instrument nehmen kann.

Wieviel üben?

Am besten übt man mindestens 20 Minuten am Tag, wobei regelmäßiges üben besser ist als einmal die Woche über Stunden. Wegen der Lippenmuskulatur und der Atemtechnik, sollten am Anfang keine längeren Spielpausen eingelegt werden. Da das Lerntempo individuell ist, sind zu viel Druck und zu ehrgeizige Ziele, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt unbedingt ein gewisses Können erreicht zu haben, nicht günstig.

Hilfreicher ist es, einfach am Ball zu bleiben, auch wenn man im Moment der Meinung ist, gar nicht weiter zu kommen, meistens ist man kurz davor und wenn diese Phase überwunden ist, ist oft ein großer Schritt getan. Fortschritt ist nicht etwas, das linear verläuft, er ist mal kleiner mal grösser und braucht seine Zeit.