Musikunterricht wird in vielen Schulen angeboten und kann durch den zusätzlichen Unterricht in der Freizeit ergänzt und ausgebaut werden. In den meisten Ländern sind musikalische Talente sehr gefragt und wenn die Musikkenntnisse nicht sofort zur Ausübung des entsprechenden Berufes reichen, lässt sich der Start in die Welt der Musik durch einen Nebenjob im Eventbereich oder am Anfang als Hobby erreichen.

Der Wunsch nach Musikunterricht ist die Basis für den Erfolg

Ein Grundinteresse für Musik sollte bei den zukünftigen Schülern vorhanden sein, damit der Unterricht kurz- oder langfristig vom Erfolg gekrönt wird. Es lohnt sich, nach einer Musikschule zu suchen, bei der nicht nur die Leistung, sondern auch die Freude am Musizieren im Vordergrund steht.

Genauso wichtig ist es, eine Musiklehrerin oder einen Musiklehrer zu finden, der zum Temperament des Kindes oder Jugendlichen passt. Für Erwachsene besteht auch die Möglichkeit, mit dem Musikunterricht die Freizeit sinnvoll zu gestalten und anderen mit instrumentalen Darbietungen zum Beispiel zu den Festtagen eine Freude zu machen.

Ein Instrument nach dem eigenen Geschmack auswählen

Wenn beispielsweise das Kind grundsätzlich gerne Musik machen möchte und die Trommel bevorzugt, während die Eltern möchten, dass der Nachwuchs Geige spielt, sind die Probleme mit dem fehlenden Lernerfolg fast schon vorprogrammiert. Wer sich das Instrument alleine aussuchen darf, kann oft viel leichter die gewünschte Leistung im Musikunterricht erbringen, weil das Musikinstrument angenommen wird.

Die Eltern sollten den Kindern vertrauen, und den Kids oder den Jugendlichen die Auswahl des Musikinstruments überlassen. In der Anfangsphase sollte das Instrument bereits hochwertig, leicht bespielbar und funktionstüchtig sein, ei einem Instrument, dass nicht richtig funktioniert, geht die Freude an der Musik zu leicht verloren.

Talent und Ausdauer gehören zum Musizieren

Neben dem Talent und der Begabung ist die Ausdauer entscheidend für den späteren Erfolg. Wem die angeborene Begabung fehlt, kann das Defizit in vielen Fällen im Laufe der Zeit durch die Ausdauer doch noch ausgeglichen werden. Wer sich einen Musiklehrer leisten kann, der in die direkt in die Wohnung kommt, hat den Vorteil, dass Einzelunterricht individueller ist und schnell erste Erfolge hörbar werden. In der Musikschule besteht der Pluspunkt dagegen darin, dass das Spielen als Band trainiert und die Instrumente auch mal gewechselt werden können.

Musik wirkt sich oft positiv auf die Schule und die Seele aus

Begeisterte Musikfans, die die Freude am Instrumental- oder Gesangsunterricht frei ausleben können schulen die analytische Denkfähigkeit, die auch für naturwissenschaftliche Fächer eine wichtige Bedeutung hat. Gesangsunterricht trainiert die Stimmbänder und nur wer eine kräftige Stimme hat, kann Referate in der Schule überzeugend vortragen.

Musik und die Schule oder das Studium lassen sich also zu einem unschlagbaren Team miteinander verbinden, sodass durch den Ausbau des Rhythmusgefühls und die Beherrschung des individuell ausgewählten Instruments die persönliche Lebensqualität auf lange Sicht angenehm gesteigert wird.